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Donnerstag, November 01, 2018

Von der Kutsche zum Automobil – oder: Wie der Schritt in die Cloud gelingt

Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht auf Microsoft.com

Dass die Zukunft in der Cloud gebaut wird, das ist mittlerweile so gut wie jedem Unternehmenslenker bewusst. Nur bei der Frage, wie der digitale Wandel im eigenen Unternehmen gelingen soll, herrscht oft noch Unklarheit – besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, da sie aufgrund ihrer Größe einfach nicht über die entsprechende IT-Manpower verfügen. Dank unseres Partnernetzwerks können wir als Anbieter von Cloud-Lösungen KMUs die benötigten Experten zur Seite stellen, die sie beim Schritt in die Cloud tatkräftig unterstützen. Für unseren Cloud-Partner BIN-Control liegt der Fokus wortwörtlich auf dem einzelnen „Schritt“. Denn der schrittweise Wechsel in die Cloud ist eine der Stärken der Lösungsberater aus Wuppertal. In unserem heutigen Beitrag erklärt Inhaberin und Geschäftsführerin Alexandra Henseler, wie die ersten Schritte in die digitale Zukunft für KMUs gelingen und weshalb lokale IT-Infrastrukturen auf lange Sicht genauso der Vergangenheit angehören, wie mit der Kutsche zu fahren.

Große Veränderungen fallen nicht allen Menschen leicht. Das gilt auch für neue Technologien, mit denen man sich – zumindest gefühlt – in eine ungewisse Zukunft begibt. Und so geht es auch manchem Unternehmer, der sich vor dem vermeintlich großen Schritt in die Cloud noch scheut. ,Vermeintlich‘ nicht etwa, weil es kein großer technologischer Schritt wäre, denn das ist die Entscheidung für die Cloud auf jeden Fall. Vielmehr deshalb, weil ein solcher Wechsel auch in kleinen Schritten vollzogen werden kann. Es muss also nicht von heute auf morgen die gesamte IT-Infrastruktur umgekrempelt werden. Mit hybriden Lösungen – also einer Mischung aus lokalen Lösungen und Cloud-Lösungen – können gerade kleinere Unternehmen sehr leicht und risikofrei die Cloud erkunden. Auch die IT-Abteilung kann sich in Ruhe in die Thematik einarbeiten.

Mit hybriden Strukturen den Innovationsgraben überqueren

Der schrittweise Wechsel in die Cloud ist eine der Stärken der BIN-Control, denn als innovatives IT-Beratungshaus liegt unser Fokus auf Strategieberatung, Cloud-Technologien, IT-Infrastruktur und IT-Security. In der Regel starten wir mit unseren Kunden mit Projekten, bei denen es um die Verlagerung von Servern in die Cloud geht. Ein Teil der Unternehmensdaten wird also nicht mehr lokal gespeichert, sondern in der Cloud. Damit alle Mitarbeiter zuverlässig und von überall aus Zugang haben. Allein dieser Schritt bringt meist schon deutliche Produktivitätssteigerungen mit sich. Ganz abgesehen von der Zufriedenheit der Mitarbeiter, die damit schon wesentlich flexibler arbeiten können. Ausgehend davon schauen wir dann gemeinsam mit dem Kunden Schritt für Schritt, ob bzw. welche weitere(n) Prozesse(n) optimiert werden können oder ob sich vorhandene Daten sinnvoller nutzen lassen.

Häufig beginnen wir mit relativ einfachen Virtualisierungsprozessen, z. B. eben der bereits angesprochenen Server-Virtualisierung, und entdecken dann oft während der Umsetzung weitere lohnenswerte Projekte für die Digitalisierung. Alles in allem bedeutet das für den Kunden also kein ressourcen- und zeitaufwendiges Überspringen eines Innovationsgrabens, sondern einen sanften und ganz individuell angepassten Übergang hin zu neuen Technologien. Das Ziel bleibt dabei immer eine dynamische und effiziente IT, mit der man auch langfristig wettbewerbsfähig bleiben kann.

Fahren Sie noch Kutsche?

Bei der Bewertung der Cloud lohnt sich ein Blick auf ein anderes, viel zitiertes Beispiel der Vergangenheit. Zu Anfangszeiten des modernen Automobils, Ende des 19. Jahrhunderts, waren viele Menschen skeptisch. Obwohl es augenscheinlich Vorteile gab: Während ein Pferd täglicher Pflege bedurfte und selbst dann nach Futter verlangte, wenn es keine Arbeit verrichtet hatte, verlangte eine Maschine bei wesentlich geringerem Wartungsaufwand nur dann nach Treibstoff, wenn sie auch Leistung erbrachte. Bekanntlich wich die Skepsis vor der neuen Technik mit der Zeit aufgrund der überragenden Leistungsfähigkeit und der Gewöhnung an die damals so gescholtenen „Stinkkarren“. Und doch wurde anfangs oft eine „Hybrid-Strategie“ angewandt: Das Automobil galt zunächst eher als Option für lange Fahrten, während in der Stadt weiterhin der Kutsche der Vorrang gegeben wurde. Sie sehen, worauf ich hinauswill: Auf die Cloud übertragen ähnelt diese Übergangsphase dem heutigen hybriden Ansatz für den Einsatz der Cloud. Dieser Ansatz ist eine praktische Zwischenlösung, um den Wechsel langsam und behutsam zu vollziehen. Langfristig betrachtet aber, wird die überwiegende Zahl der Unternehmensprozesse in die Cloud ausgelagert. Da sind wir uns bei BIN-Control sicher.

Schrittweise in die Cloud, um den Anschluss nicht zu verlieren

Ein anschauliches Beispiel für die schrittweise Migration in die Cloud zeigt unser Projekt mit einem mittelständischen Transportunternehmen aus Benelux, das mit circa 300 Anwendern expandieren wollte und sich entscheiden musste: weitere Rechenzentren oder ein anderer Weg? Unterstützt durch BIN-Control entschied man sich für eine hybride Struktur, teilweise lokal eingesetzt, teilweise in der Cloud. Erste Server wurden nach Microsoft Azure in die Cloud verlagert. Und es sind schon die nächsten Schritte für das Transportunternehmen geplant: mit Logic Apps, einer Verlagerung von Exchange in die Cloud und Verbesserungen weiterer Unternehmensprozesse. Denn wie viele andere Unternehmen hat auch dieser Mittelständler erkannt: Wer jetzt nicht auf das gleiche Niveau wie die Konkurrenz vorstößt, wird in ein paar Jahren das Nachsehen haben.