Xen-Server 5.0 veröffentlicht!!
Mit Citrix XenServer 5 steht bei Citrix Systems die nächste Generation der erfolgreichen Virtualisierungslösungen bereit. Citrix XenServer 5 reduziert die Beschränkungen und die Komplexität der bislang verfügbaren Virtualisierungslösungen durch neue, leistungsfähige Management-funktionen und die konsequent umgesetzte Benutzerfreundlichkeit.
Der neue Xen-Server bietet insbesondere
- Hohe Zuverlässigkeit
- Offene Architektur und einfache Bedienbarkeit
Einfacheres Management für eine höhere Zuverlässigkeit
Neben den bereits bewährten Managementfunktionen des XenServers wie die Live-Migration von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb, die Definition von Server-Pools zur vereinfachten Ressourcenverwaltung und das Workload-Provisioning bietet der XenServer 5 mehr als 100 Neuerungen für ein vereinfachtes Virtualisierungsmanagement. Hierzu zählen die anbieterweit führenden Funktionen für Hochverfügbarkeitslösungen einschließlich Auto-Restart und Failover-Technologien, durch die sich fehlertolerante Infrastrukturen für unternehmenskritische Anwendungen realisieren lassen.
XenServer 5 basiert auf der anbieterweit flexibelsten verteilten Managementarchitektur. Diese hebt Beschränkungen anderer Virtualisierungslösungen auf, bei denen ein einzelner Fehler alle Server des Rechenzentrums zum Stillstand bringen kann. Zudem bietet die aktuelle Version des XenServers sowohl die erweiterte Unterstützung für Replikations- und Remote-Mirroring-Architekturen als auch eine bereits integrierte Replikationsfunktion für die Metadaten virtueller Maschinen. So ist im Bedarfsfall die sichere, zuverlässige und einfach durchzuführende Wiederherstellung virtueller Maschinen und Applikationen möglich.
Offene Architektur für vereinfachtes Management und Investitionsschutz
Die erweiterte offene Architektur des XenServer 5 vereinfacht die Integration bereits vorhandener Managementlösungen für Speicher und Rechenzentren und schützt so die getätigten Investitionen. Anders als Virtualisierungs-lösungen auf Basis geschlossener, proprietärer Systeme erlauben die Open-Storage-APIs die Kontrolle und Nutzung von Funktionen wie Snapshotting, Cloning, Replikation, De-Duplikation und Provisioning für Speichersysteme von Anbietern wie EqualLogic oder NetApp direkt über die Managementkonsole des XenServers. So kann die bestehende Rechenzentrums-Infrastruktur weiter genutzt werden; es ist weder der Einsatz neuer Software-Werkzeuge noch die Abstellung zusätzlichen Personals nötig, um virtuelle Server zu betreiben.
Die neue Managementkonsole unterstützt die über Fibre Channel oder iSCSI angebundenen Speicherumgebungen NAS (Network Attached Storage), DAS (Direct Attached Storage) und SAN (Storage Area Networks) sowie die 8GB HBAs (Host Bus Adaptor) von QLogic und Emulex. Erweitert wird die schnell wachsende Liste der durch das integrierte Speichermanagement unterstützten Lösungen über das offene Speicher-API des XenServers 5 um das Storagesystem Dell EqualLogic. Durch die Unterstützung einer breiten Palette an Speichertechnologien unterstreicht Citrix Systems sein Ziel, die Speicher-Infrastruktur in Rechenzentren parallel sowohl für physische als auch für virtuelle Server nutzbar zu machen.
Die offene Architektur integriert ebenfalls den populären Xen-Hypervisor, der für den XenServer zum Einsatz kommt. Dadurch nutzt der XenServer 5 automatisch die Leistungsfähigkeit und Sicherheit einer Lösung, an der führende Systementwickler aus mehr als 50 Unternehmen, zu denen die weltweit größten Prozessor- und Serverhersteller zählen, beteiligt sind.
Der XenServer 5 ist die erste Plattformlösung zur Servervirtualisierung, die durch das „ Microsoft Server Virtualization Validated Program“ für 32- und 64-Bit-Systeme sowohl von AMD als auch von Intel validiert wurde. Dieses Programm erlaubt es Softwareanbietern, die Lauffähigkeit ihrer Virtualisierungslösungen unter Windows Server 2008 und auch unter den vorherigen Versionen von Windows Server zu testen. Microsoft bietet im Rahmen des Programms technischen Support für Anwender des Windows Servers an und wählt Applikationen für dieses Server-Betriebssystem aus, deren Lauffähigkeit unter den Virtualisierungslösungen anderer Hersteller getestet und bescheinigt wurde.
„Microsoft und Citrix Systems verfolgen das gleiche Ziel: die Bereitstellung einer kompletten IT-Umgebung, die flexibel, dynamisch und schnell an veränderte Geschäftsbedingungen anpassbar ist. Virtualisierung ist die Grundlage für solch eine Lösung", so Zane Adam, Senior Director des Bereichs Integrated Virtualization der Microsoft Corp. „Wir kooperieren mit Citrix Systems, um den Standard für ein gemeinsames Virtualisierungsformat festzulegen, die Zusammenarbeit und Portierbarkeit zwischen XenServer 5 und Windows Server 2008 Hyper-V zu gewährleisten, den gemeinsamen technischen Support zu etablieren und um das Microsoft System Center als gemeinsames Management-Framework einsetzen zu können."
Einfachheit statt Komplexität
Trotz der deutlichen Kostensenkungen, die durch die Virtualisierung erreichbar sind, weisen Marktuntersuchungen aus, dass bislang weniger als 15 Prozent aller Server virtualisiert sind. Ein Hauptgrund hierfür ist die hohe Komplexität von Virtualisierungslösungen der ersten Generation. Deshalb hat Citrix Systems die Nutzung des XenServers 5 so einfach wie möglich gestaltet. Neue Wizards zur Konfiguration, intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen sowie die schnelle Konvertierung physischer Server zu virtuellen Maschinen über einfache, per Mausklick durchführbare Dialoge zählen zu den arbeitserleichternden Funktionen.
Administratoren profitieren von der erweiterten visualisierten Darstellung der virtuellen Maschinen, wenn sie in großen Rechenzentren Aufgaben übernehmen. Diese Erweiterungen umfassen Markierungs- und Suchfunktionen im Web-2.0-Stil, die es erlauben, Metadaten und virtuelle Tags Arbeitsprozessen zuzuweisen – wahlweise vordefiniert oder an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Einmal markiert lassen sich virtuelle Maschinen über Such- und Sortierfunktionen schnell lokalisieren. Dabei können Attribute wie Applikationstyp, Servicequalität, Abteilung, Abrechnungsstelle, Standort, Ursprung, Eigentümer, Leistungsanforderungen oder auch andere Unterscheidungsmerkmale zum Einsatz kommen.
Weiterhin verfügt der XenServer 5 über neue, erweiterte Dashboards, die es erlauben, die Leistung zu überwachen und zu dokumentieren. Administratoren können so die Performance virtueller Maschinen und physischer Host-Rechner in Echtzeit ohne Leistungs- und Speichereinbußen überwachen, gleichzeitig stehen die Daten auch für zurückliegende Zeiten zur Verfügung. Der XenServer 5 erlaubt auch den Einsatz von Managementlösungen anderer Hersteller zur Ermittlung und Speicherung von Leistungsdaten, so dass er sich einfach in bestehende Infrastrukturen integrieren lässt.
Dynamisches Workload-Provisioning reduziert die Kosten
Im Gegensatz zu anderen Anbietern sieht Citrix Systems in der Virtualisierung den logischen Weg zu effizienteren IT-Infrastrukturen und nicht ein Ziel, das es lediglich technisch umzusetzen gilt. Aufgabe der Virtualisierung ist es für Citrix Systems, von einer zentralen Stelle aus Daten und Applikationen für alle Benutzer, standortunabhängig, schnell, flexibel und kostengünstig bereitzustellen. Um dieses zu erreichen, bietet der XenServer 5 als einzige der führenden Virtualisierungslösungen das dynamische Workload-Provisioning, das es Administratoren erlaubt, Hunderte von Workloads über ein einzelnes Image durch einen einzigen Mausklick in kürzester Zeit zu booten und bereitzustellen – selbst wenn die Zielserver keine lokal angebundene Festplatte oder einen Hypervisor besitzen.
Im Ergebnis lassen sich so die Speicherplatzanforderungen für Unternehmensanwendungen um bis zu 80 Prozent reduzieren 2, wobei gleichzeitig die Zahl der notwendigen Disk-Images für jede einzelne Maschine reduziert wird. Da Server beim Einsatz von XenServer 5 ohne Festplatte auskommen, reduzieren sich neben der Komplexität der IT-Infrastruktur auch die Kosten für Strom und der Kühlungsaufwand.
Der Citrix XenServer
Der Citrix XenServer ist Bestandteil der Produktfamilie Citrix Delivery Center, die es erlaubt, Applikationen über eine beliebige Anzahl von Servern einfach und flexibel zu virtualisieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Virtualisierungslösungen lassen sich über den XenServer sowohl virtuelle als auch physisch vorhandene Server adressieren, was für die Infrastruktur eines Rechenzentrums zusätzliche Dynamik gewährleistet. Der XenServer ist zudem ein Schlüsselprodukt der Produktreihe Citrix Cloud Center (C3), die es Anbietern von On-Demand-Computing-Services erlaubt, ihre Dienste kostengünstig mit bestmöglicher Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit anzubieten.
